When to move in disorientation

When to move in disorientation

Freitag, 20. August – Montag, 30. August
„When to move in disorientation“
Mixed Media-Projektionen an der OSD-Fassade

 

Als eines der Ergebnisse des interdisziplinären Seminars „Shape Shifting – when to move in disorientation“ unter der Leitung von Lucas Odahara umfasst das Projekt „When to move in disorientation“ eine Reihe von Mixed-Media-Projektionen während der Abendstunden auf die Open Space-Fassade.

Im Verlauf des Seminars besuchte die Gruppe verschiedene Orte an der Wassergrenze zwischen Bremen und Niedersachsen. Die Wanderungen konzentrierten sich auf die Grenzräume des Flusses, die angeblich eine klare Ländergrenze zwischen den beiden Bundesländern ziehen, und dienten als Methode, um Stabilität und Kontrolle als Herstellungsmethode in Frage zu stellen. Durch Lesungen am Fluss und Besuche des Bremer Weserwehrs und der U-Boot-Fabrik Valentin, beide nahe der niedersächsischen Landesgrenze, suchte die Gruppe nach Möglichkeiten, einem „Raum der Orientierungslosigkeit“ zu bilden.

Angenommen, die aktuelle Gesundheitskrise ist Teil einer größeren Krise, die bereits unter uns war und neue Formen annimmt: Wie können wir dann die eigene Praxis in diesem Prozess des ständigen Werdens darin verstehen? Desorientiert, wohin wenden wir uns und wie bewegen wir uns? Die Projektionen an der Domshof-Fassade nehmen diese Fragen und die Gespräche an der Flussgrenze zum Ausgangspunkt. Mittels Video- und Mixed-Media-Installation verwandeln die Studierenden die Open Space-Fassade in einen weiteren Grenzraum. Einer, der die Idee der Offenheit aus der Perspektive des Flusses versteht.

Die Studierenden:
Maria Arzt, Noelle Millicent BuAbbud, Hyunbok Lee, Ziyi Li, Camila Mejía, Natascha Merckens, Leon Sahiti unter der Anleitung von Lucas Odahara